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Vorteile von Piercing Steckern aus Titan

Titan - kein anderes Element wird häufiger für Piercing-Schmuck verwendet. Das Metall zeichnet sich durch seine temperaturbeständige Beschaffenheit und das geringe Gewicht aus. Außerdem ist es besonders gut gegen Korrosion geschützt, das Metall rostet also nicht. In der Medizin wird dieses Element schon lange verwendet. So dient es in der Zahnheilkunde und in der allgemeinen Medizintechnik als besonders geeignetes Metall für Implantate. Aufgrund der guten Verträglichkeit vermeidet man in diesen Bereich Abstoßungsreaktionen. Von den Metalleigenschaften profitieren auch Personen, die sich piercen lassen wollen. Denn auch die Schmuckbranche hat das Metall für sich entdeckt.

Der Schmuck besteht allerdings immer aus einer Titanlegierung, also einer Mischung des Titans mit anderen Metallen. Reines Titan ist zu weiche und eignet sich daher nicht für die Schmuckherstellung. Piercingschmuck aus Titan ist außerdem nickelfrei. Bei der Legierung wird darauf geachtet, dass sich unter den beigefügten Materialien kein Nickel befindet. Das ist wichtig, weil viele Menschen mit einer Nickelallergie zu kämpfen haben. Die feste und glatte Oberfläche ist auch ideal, wenn der Erstschmuck für das Piercing aus Titan besteht. Der Grund: Die schmerzhafte Reibung an dem frisch gestochenen Wundkanal wird verringert und damit vermeidet man auch gefährliche Entzündungen.

Im Gegensatz zu dem Edelmetall Silber, das leicht oxidiert, reagiert Titan nicht mit Körperflüssigkeiten oder der individuellen Hautchemie. Die Farbe des Schmucks bleibt also erhalten. Ein weiterer Vorteil des Metalls besteht darin, dass es sich leicht einfärben lässt. Dabei kommen spezielle Verfahren zur Anwendung, bei der der Piercingschmuck alle Farben des Regenbogens annehmen kann. Die Temperaturbeständigkeit des Materials sorgt auch dafür, dass der Titanschmuck auch im Winter getragen werden kann.